Nach dem EuroCup-Wochenende in Sassari richten die Rhine River Rhinos Wiesbaden den Fokus nun wieder voll auf die Bundesliga-Playoffs. Am Sonntag, den 10. Mai 2026, treffen die Wiesbadener um 16 Uhr auswärts auf den RSV Lahn-Dill (Buderus Arena, Wolfgang-Kühle-Straße 1, 35576 Wetzlar). Das Rückspiel steigt in der darauffolgenden Woche am Samstag, den 16. Mai 2026 im heimischen Rhinos Dome.

Mit Lahn Dill wartet direkt eine der größten Herausforderungen im deutschen Rollstuhlbasketball auf die Rhinos. Der Rekordmeister aus Wetzlar gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Teams Europas und bringt enorme Erfahrung auf nationaler wie internationaler Bühne mit.

Beste Saison der Vereinsgeschichte

Die Rhinos reisen jedoch mit viel Selbstvertrauen nach Mittelhessen. Die Mannschaft spielt die erfolgreichste Saison ihrer Vereinsgeschichte und konnte dies zuletzt auch auf internationalem Parkett bestätigen. Beim EuroCup 1 in Sassari sicherten sich die Wiesbadener einen starken fünften Platz gegen Gegner auf Champions-Cup Niveau und zeigten dabei erneut ihre Entwicklung im Verlauf der Saison.

Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die Intensität in der Defensive prägten die vergangenen Wochen. Immer wieder gelang es dem Team, auch gegen die stärksten Gegner konstant auf Top-Niveau zu agieren.

Duelle mit Aussagekraft

Die bisherigen Aufeinandertreffen in dieser Saison haben bereits gezeigt, wie eng das Duell zwischen beiden Teams geworden ist. Während die Rhinos das Hinspiel in Wiesbaden knapp mit 51:57 verloren, gelang ihnen in Wetzlar ein beeindruckender 42:57-Auswärtssieg gegen den Rekordmeister.

Gerade der Erfolg in der Buderus Arena dürfte den Rhinos zusätzliches Selbstvertrauen geben. Die Wiesbadener bewiesen dort vor allem defensiv ihre Qualität und hielten Lahn-Dill über weite Strecken konsequent unter Kontrolle.

Schwierige Aufgabe gegen erfahrenes Team

Mit Lahn-Dill wartet nun ein Gegner, der über enorme Qualität und Playoff-Erfahrung verfügt. Die Gastgeber gehören seit Jahren zur Spitze des deutschen Rollstuhlbasketballs und wissen genau, worauf es in entscheidenden Spielen ankommt.

Für die Rhinos wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten, defensiv kompakt zu stehen und die eigenen Stärken im Tempospiel konsequent einzusetzen. Gleichzeitig wollen sich die Wiesbadener bereits im Hinspiel eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im Rhinos Dome erarbeiten.

Volle Konzentration auf Spiel eins

Im Playoff-Modus zählt jedoch jede Partie für sich. Die Rhinos wollen sich im ersten Spiel eine gute Ausgangslage für das Rückspiel im heimischen Rhinos Dome erarbeiten.

Mit ihrer Mischung aus Intensität, Teamplay und gewachsenem Selbstvertrauen wollen die Rhinos auch in den Playoffs den nächsten Schritt gehen – gegen einen Gegner, der seit Jahren Maßstäbe setzt.

Stimmen zum Spiel

Chris Huber (Headcoach):

„Am Wochenende steht uns das erste von zwei bis drei richtig intensiven und engen Spielen gegen ein absolutes Topteam. Die Erfahrung von Lahn Dill genau solche PlayOff Serien zu gewinnen macht das MatchUp besonders spannend. Beide Teams haben ein Defensiv-orientiertes Spiel und am Ende wird es auf Nuancen ankommen.“

Steven Elliot:

„Dieses Wochenende beginnen unsere Finals für diese Saison. Es ist ein Best-of-Three gegen ein sehr starkes Lahn-Dill-Team. Sie hatten ein paar Verletzungen, was während der Saison zu einigen harten Niederlagen geführt hat, aber abgesehen davon sind sie ein sehr starkes Team mit viel internationaler Spielerfahrung. Außerdem hatten sie drei Wochen Zeit, um sich zu erholen und sich auf uns vorzubereiten. Ich glaube, wir gewinnen das mit unserer Verteidigung und indem wir Rhinos-Basketball spielen.“

Entscheidung fällt im Rhinos Dome

Eine Woche nach dem Hinspiel kommt es dann am 16. Mai zum entscheidenden Duell in Wiesbaden. Vor heimischer Kulisse wollen die Rhinos gemeinsam mit ihren Fans noch einmal alles investieren, um die starke Saison weiter auszubauen.

Die Voraussetzungen für eine intensive und spannende Playoff-Serie könnten kaum besser sein.

PM: RRR | Foto: Ana Sasse

Leave a Reply