Elxleben: Das Finale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball entscheidet sich am kommenden Wochenende in Wetzlar

Mit der Rittal Arena in Wetzlar kann es keine bessere Bühne für die Entscheidung in der Rollstuhlbasketball Bundesliga 2021 geben. Das 47. Gipfeltreffen am Samstag,19.30 Uhr, zwischen den Thuringia Bulls und dem RSV Lahn Dill hätte sicher „in normalen Zeiten“ ein unvergesslicher Höhepunkt in der RBBL Geschichte werden können, doch der Ausschluss der Fanlager auf beiden Seiten beschränkt den Teilnehmerkreis auf ein Minimum und nimmt der Begegnung die Faszination.

Das Zuschauerinteresse in der Best-Of-Three-Serie muss sich auf die Livestreams konzentrieren und beide Teams werden auf den Rückhalt von den Rängen verzichten müssen. Für wen das am Ende von Vorteil ist, wird das Spiel zeigen müssen. Die Bullen fahren nach dem Krimi am letzten Wochenende mit einer 1:0-Führung in die Rollstuhlbasketball Hauptstadt Wetzlar und erwarten gereizte Hausherren.

“Wir spielen seit den letzten Wochen deutlich über unseren Möglichkeiten”, erklärt ein gewohnt analytischer Coach Michael Engel. Er gibt seinem Team die nötige Sicherheit und richtet sich auf ein heißes Wochenende ein. “Das Heimspiel und auch das Finale im Champions Cup an gleicher Stelle haben gezeigt: Das Unmögliche ist möglich. Genau dieses Motto leben wir auch nach den Abgängen von Scott und Williams”, so ein motivierter Alex Halouski. Die Thüringer machen sich am Samstag, 14:00 Uhr, auf den Weg und ziehen vor dem Spiel (Hochball 19:30 Uhr) in das gleiche Hotel, wie 14 Tage zuvor beim Champions Cup. Bei Ausgleich der Serie kommt es Sonntag, 16:00 Uhr, zum entscheidenden Spiel.

Das Aufgebot der Bullen :

Hubert Hager, Vahid Azad, Jitske Visser, Marie Kier, André Bienek, Karlis Podnieks, Jens Albrecht, Alex Halouski, Ian Pierson, Helen Freeman

 

PM: RSB Thuringia Bulls | Foto: Uli Gasper

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