Elxleben: Bulls-Express bucht Finalticket

Mit einem überzeugenden 86:61-Erfolg gegen Hannover United sichern sich die RSB Thuringia Bulls den Einzug in das Finale der 1. RBBL (26:16, 19:12, 20:15, 21:18).

Am verlängerten Feiertagswochenende empfingen die Thuringia Bulls Hannover United im heimischen Bullenstall an der Osterlange. Nach dem 82:53-Erfolg im ersten Halbfinale wollte das Team von Trainer Andre Bienek mit einem weiteren Sieg die Finalteilnahme in der Best-of-Three-Serie perfekt machen. Dabei mussten die Elxlebener krankheitsbedingt auf Allrounder Arie Twigt verzichten.

Jan Sadler eröffnete wie in der Vorwoche die Begegnung. Hannover United startete selbstbewusst und erspielte sich nach einem Distanztreffer von Nationalspieler Alexander Budde eine 15:12-Führung (5. Minute). Bulls-Coach André Bienek reagierte umgehend mit einer Auszeit. Die Ansprache zeigte sofort Wirkung: Angeführt von Jordi Ruiz legten die Hausherren einen 12:0-Lauf hin und drehten die Partie bis zum Ende des ersten Viertels in eine 26:16-Führung.

Die Thüringer verteidigten ihre Zone konsequent und gestatteten United im gesamten ersten Durchgang lediglich zwei Punkte direkt am eigenen Korb. Im Angriff schloss Tomas Klein nach einem Zuspiel von Vahid Azad sehenswert zum 39:22 (15.Minute) ab. In der Schlussphase der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams weitgehend, sodass die Bullen mit einer komfortablen 45:28-Führung in die Halbzeitpause fuhren.

Die zweite Hälfte blieb ohne große Höhepunkte. Füchse-Trainer Martin Kluck probierte mit seiner Mannschaft alles, um das Spiel noch einmal zu drehen. Doch an der konzentrierten Defensive der Bullen bissen sich die Gäste immer wieder die Zähne aus. Offensiv sorgten die beiden „Großen“ Halouski und Azad für die notwendigen Zähler. Die Mannschaft von Kapitän Lukas Gloßner kontrollierte das Geschehen mit breiter Rotation und durfte sich nach einem 86:61 Endstand gemeinsam mit ihren Fans über den Einzug in die Finalserie der 1. RBBL freuen.

Der Finalgegner stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. In der zweiten Halbfinalserie zwischen den Rhine River Rhinos Wiesbaden und RSV Lahn-Dill muss ein drittes Spiel entscheiden. Das RSB-Team wird die Begegnung mit großem Interesse verfolgen, um sich anschließend wie gewohnt akribisch auf den Kampf um die Deutsche Meisterschaft in den nächsten 14 Tagen vorzubereiten.

Für die RSB Thuringia Bulls spielten: Vahid Azad 25 Punkte, Lukas Gloßner, Alex Halouski 27, Tomas Klein 6, Marie Kier, Hubert Hager 6, Anil Cegil, Jordi Ruiz 10 und Joakim Linden 12

PM: RSB Thuringia Bulls | Foto: Franziska Möller

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