Die RSB Thuringia Bulls treffen im Halbfinale der RBBL-Playoffs auf Hannover United.

Die Bullen können nach dem Silbermedaillengewinn beim Champions Cup in Madrid nur kurz durchatmen. Bereits am Samstag macht sich der Bulls-Express zum ersten Spiel der Best-of-3-Serie auf den Weg nach Hannover.

Auch die Füchse waren in der zweiwöchigen Ligapause international aktiv und durften sich über den zweiten Platz im EuroCup II freuen. Als Tabellenvierter der regulären Saison genießen die Niedersachsen zunächst Heimrecht im Halbfinale.

United-Coach Martin Kluck wird dabei wie gewohnt tief in die Verteidigungs-Trickkiste greifen, um den RSB-Motor ins Stottern zu bringen. Die körperlich robuste Mannschaft hat ihre Stärken vor allem in der Zone. Das Duo Tom McHugh und Alexander Budde wird dabei von Tobias Hell sowie Spielmacher Jan Sadler immer wieder in Szene gesetzt und soll energisch den Korb der Elxlebener attackieren.

Das Team von der Osterlange hatte nach dem Auftritt auf dem internationalen Parkett nur eine kurze Verschnaufpause. Bereits am Mittwoch bat Trainer Andre Bienek wieder zum Training und durfte sich über eine lebhafte Mannschaft freuen, die den Blick sofort wieder auf die nächste Aufgabe gerichtet hat. Dieser Fokus wird auch notwendig sein, um mit einer guten Ausgangsposition am kommenden Wochenende in den Bullenstall zurückzukehren.

Dort wird in jedem Fall die Entscheidung fallen. Spiel 2 steigt am Samstag des Himmelfahrts-Wochenendes um 18 Uhr in Elxleben. Ein mögliches Spiel 3 würde direkt am Sonntag ebenfalls im Bullenstall folgen. Aufgrund der Tabellenführung nach der Hauptrunde genießen die Bulls dabei Heimvorteil (15 Uhr).

Für große Freude bei den Thüringern sorgte die Nachricht, dass sich zahlreiche Bulls-Fans auf den Weg nach Hannover machen werden. Diese Begeisterung gibt natürlich zusätzlichen Antrieb für die schwere Aufgabe.

Tip-Off im Fuchsbau ist um 18 Uhr. Im anderen Halbfinale treffen die Rhine River Rhinos auf den RSV Lahn-Dill.

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen!

PM: RSB Thuringia Bulls | Foto: Franziska Möller

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