Cassandras Plaudercouch | Interview mit Alexander Budde

Hallo liebe Leser der Rollt., die Tage hat  Alexander Budde von Hannover United bei mir auf dem Sofa Platz genommen. Was wir zu besprechen hatten, könnt ihr in der neuesten Ausgabe von „Cassandras Paludercouch“ nachlesen. Viel Spaß!

 

Hallo Alex, schön, dass du auf meiner Plaudercouch Platz nimmst. In der Doku-Reihe „nicht zu stoppen“, die im KIKA ausgestrahlt wurde, warst du dabei. Wer hat dich eigentlich darauf gebracht? Musstest du dich für die Teilnahme bewerben oder wurdest du ausgesucht?

Die Produktion ist auf mich zugekommen, nachdem mein U19-Nationalmannschaftstrainer mich empfohlen hat. Anschließend, nach einigen Gesprächen, konnten wir dann diese tolle Serie mit anderen Sportlern verwirklichen.

 

Wie viele Stunden am Tag hast du vor der Kamera verbracht? Und wie lief so ein Drehtag ab? 

Wir hatten verschiedene Drehtage an den verschiedensten Orten und da kann es schon mal sein, dass man um die 5 bis 6 Stunden am Tag am Set ist. Dass man beim Fernsehen das ein oder andere mehrmals aufnehmen muss, ist dabei ja kein Geheimnis.

 

Würdest du es wieder machen oder sind vielleicht weitere Folgen geplant?

Ich würde dieses Projekt jederzeit wieder aufnehmen. Der Erfolg der Serie durch Preise wie dem German-Paralympic-Media-Award würdigen den Aufwand enorm. Und dies schmeichelt uns, als Protagonisten sowie der Produktion, selbstverständlich sehr.

 

Hat sich bei dir etwas geändert seit der Doku-Reihe? Wenn ja, was? 

Ich würde nicht sagen, dass sich dadurch etwas geändert hat, aber die Erfahrung vor einer Kamera zu stehen und dieses coole Jahr 2017 auf diese Art festzuhalten, ist unbezahlbar.

 

Erkennt man dich auch auf der Straße und spricht dich darauf an?

Ich wurde tatsächlich schon ein paar Mal auf der Straße darauf angesprochen. Dabei freut es mich jedes Mal, wenn ich Feedback bekomme und insbesondere dann, wenn ich damit junge Menschen motivieren, inspirieren und einen Einblick in den Leistungssport geben kann.

 

Hast du die anderen Teilnehmer aus der Doku-Reihe auch mal live gesehen und noch Kontakt mit ihnen?

Leider haben wir nur wenig Zeit zusammen bei den Drehs gehabt und dadurch, dass wir alle so verteilt in Deutschland leben, ist es recht schwer, sich oft zu treffen.  Aber trotzdem habe ich noch zu den einen mehr und zu anderen etwas weniger Kontakt.

 

Du hast Dirk Nowitzki getroffen. Konntest du danach noch schlafen? Und wie war es, mit ihm Körbe zu werfen?

Das Treffen mit Dirk Nowitzki war unbeschreiblich. Ich habe es erst nach ein paar Tagen richtig realisieren können, da ich von dem Treffen wirklich nichts wusste. Dass wir ganze zweieinhalb Stunden zusammen verbringen konnten, um Körbe zu werfen, war genau so cool, wie mit ihm über seine Zeit als Jugendspieler zu reden.

 

Du hast mit der U22 bei der Europameisterschaft Silber geholt. Welchen Rat kannst du anderen jungen Nachwuchsspielern geben?

Die Silbermedaille ist für mich etwas ganz Besonderes, da sie meine erste internationale Medaille ist und, auch wenn es am Ende nicht ganz für Gold gereicht hat, bin ich immer noch mega stolz auf das Team. Ich kann jedem jungen Nachwuchsspieler nur dazu raten, diesen Sport aus Leidenschaft zu machen und um sich zu verbessern, einfach immer ehrgeizig und selbstkritisch zu bleiben.

 

Danke Alex, dass du auf meiner Plaudercouch Platz genommen hast. 

 

Text & Foto: Cassandra Rüger

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