6 (positive) Fragen an: André Bienek (RSB Thuringia Bulls)

Negative Nachrichten hier, Fake-News dort, Hobby-Virologen allerorten, Besserwisser und Social-Media-Dauerkommentierer und -Belehrer überall. Die Aufzählung ließe sich unendlich fortführen. Doch wir haben – bei aller “Sorgen-Daseinsberechtigung” – keinen Bock auf schlechte Stimmung. Negative Gedanken und ein negatives Mindest ziehen negative Dinge an wie der Nordpol die Kompassnadel. Aus diesem Grund haben wir uns in der Szene umgehört und diverse Protagonisten gebeten, uns sechs (positive) Fragen zu beantworten.

 

Nenn bitte drei Sachverhalte bzw. Dinge, die dir an dir oder deinem Umfeld in den letzten Tagen und Wochen positiv aufgefallen sind?

“Alle Menschen in meinem Umfeld sind in den letzten Tagen und Wochen sehr besonnen mit der Gesamtsituation umgegangen. Das freut mich sehr. Ich bin in Kontakt mit meiner Familie und meinen Freunden. Allen geht es gut. Und das ist das Wichtigste im Moment. Mit anderen Menschen über die Geschehnisse zu reden hilft sehr. ”

 

Was empfiehlst du anderen, was sie tun können, damit ihnen nicht die Decke auf den Kopf fällt bzw. was machst du, dass dir die Decke nicht auf den Kopf fällt?

“Sucht euch neue Hobbys. Oder macht Dinge, für die Ihr bisher kaum Zeit hattet. Basketball ist und wird ein Teil unseres Lebens bleiben, deshalb schaue ich mir Spiele der letzten Saison aus Deutschland, Italien und Spanien an. Wie die Social-Media-Challenges unter Beweis stellen, kann man sehr gut zuhause trainieren. Fit bleiben ist sehr wichtig. Man sollte auch seinen Geist wach halten. Ich lese Bücher, die sich bei mir stapeln.”

 

Wie hältst du dich körperlich fit? Was sind deine Tipps?

“Training ist, wie bereits gesagt, sehr wichtig. Ich denke, heutzutage ist es für jeden möglich, zuhause zu trainieren. Fast jeder, den ich kenne, arbeitet mit einem Athletikcoach zusammen, der die passenden Übungen in petto hat. Ich zum Beispiel habe Gewichte und Equipment in den eigenen vier Wänden stehen, die ich nutzen kann.”

 

Warum wird Rollstuhlbasketball in den kommenden Monaten und Jahren noch mehr Menschen begeistern?

“Mit Rollstuhlbasketball wird es weitergehen. Es ist einer der beliebtesten Paralympischen Sportarten. Der ultimative Teamsport. Und ich habe noch nie jemanden kennen gelernt, der nicht sofort von diesem Sport gefesselt war. Das wird in der Zukunft noch weiter gehen.”

 

Dafür bin ich aktuell sehr dankbar:

“Ich bin dankbar, dass meine Familie und Freunde gesund sind.”

 

Meine Bitte bzw. mein Hinweis an die Community lautet?

“Bleibt zuhause und bleibt ruhig. This too shall pass.”

 

Foto: Steffie Wunderl

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