Team Germany: Intensiver U25-Lehrgang in Osnabrück

Während am vergangenen Wochenende Hannover, Wetzlar, Wiesbaden und Elxleben in Frankfurt um den RBD-Pokal kämpften und sich das U19-Kollektiv von Bundestrainer Sebastian Wolk in Hanau und der hessischen Bankenmetropole einfand, um als Team und Einheit zusammenzuwachsen, trommelte der U25-Bundestrainer der Damen, André Hopp, den Großteil seiner jungen Nachwuchskräfte in Osnabrück zusammen.

Zum Tageslehrgang am 30. März in Niedersachsen fanden sich neben dem Bundestrainer, seiner Technikerin Marie Scheidemann, Physiotherapeutin Alina Kempe, Teammanagerin Lena Knippelmeyer auch sieben Damen ein. Am Start waren Johanna Ernst, Lisa Clemens, Paula Aldea, Franca Frey, Svenja Erni, Leyla Stähler und Lilly Kraft. In der Zeit von 11 bis 16 Uhr arbeiteten die Ladys mit ihrem Trainer vor allem an den Basics, wie Chairskills, Ballhandling und Wurftechnik. Aber auch das Teambuilding und der Spaß kamen nicht zu kurz, so wurde nicht nur viel gelacht, sondern auch gegeneinander „gezockt“. Der nächste U25-Lehrgang, für den der Austragungsort noch nicht feststeht, findet am 31. Mai statt.

Nach der Zusammenkunft in Osnabrück zeigte sich Bundestrainer Hopp frohen Mutes: „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht lieber mit noch mehr jungen Damen trainiert hätte. Es gibt jedoch Dinge, die sich nur bedingt beeinflussen lassen. Von daher bin ich sehr dankbar und freue mich, dass wir mit den Youngsters eine super intensive Zeit verbracht haben. Die Mädels hatten Bock und haben sehr gut mitgezogen. Mein Ziel ist es nach wie vor, der A-Natio zuzuarbeiten. Dafür müssen die Nachwuchskräfte ordentlich Gas geben und den extra Meter rollen. Ich möchte den Hunger wecken und weitere junge Frauen für das Team und den Sport begeistern. Dafür sind mein Team und ich angetreten. Dass das nicht von heute auf morgen funktionieren wird, ist mir bewusst. Aber Co-Trainerin Marina Mohnen und ich sind guter Dinge und stets optimistisch.“

Text: Martin Schenk | Foto: Lena Knippelmeyer

Leave a Reply