Hannover United verlor im Halbfinale des Final Four gegen die Thuringia Bulls mit 56:75.
Die Thuringia Bulls starteten stark in die Partie und dominierte das Spiel von Anfang an. Hannover United schaffte es zu Beginn kaum die Defense der Bulls zu durchbrechen. Zum Ende des ersten Viertels konnten die Füchse mit schnellen Angriffen den guten Lauf der Bulls unterbrechen und gingen mit einem Stand von 14:20 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel gelang es Hannover kaum, die Gegner vom Korb fern zu halten und auch die eigene Offensive schaffte es wenig durchzudringen. Somit ging es mit einem Rückstand von 26:41 für United in die Halbzeitpause. Die zweite Halbzeit konnten die Füchse mit einigen schnellen Angriffen und einer stärkeren Defense ausgeglichen gestalten. Den Rückstand aus der ersten Halbzeit konnte Hannover jedoch nicht mehr aufholen, sodass United am Ende mit 56:75 verliert.
Head Coach Martin Kluck zieht ein gemischtes Fazit: „Natürlich ist die Enttäuschung da. Wir hätte die Bulls gerne mehr geärgert. Insgesamt war das ein ordentliches Spiel von uns.“, so Kluck.
Auch Kapitän Jan Sadler weiß, dass es noch besser geht: „Da war wieder einmal mehr drin. Wir haben unsere Chancen, müssen diese aber einfach mal nutzen. Insbesondere am Anfang müssen wir wacher und aggressiver sein um da mitzuhalten.“, meint Sadler.
Das zweite Halbfinale gewannen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden mit 69:44 gegen die München Iguanas. Mit einem Endstand von 77:70 im Finale krönten sich die Thuringia Bulls erneut zum RBD-Pokalsieger.
PM: Hannover United | Foto: Philipp Sonnack