Frankfurt: Skywheelersr verlieren zweimal unglücklich gegen den Tabellenersten

 Am vergangenen Wochenende fanden im Rahmen des Final Four Turniers 2026 zwei Heimspiele gegen die Nürnberg Falcons statt. Beide Male mussten sich die ING Skywheelers gegen die Tabellenersten geschlagen geben. Während das erste Heimspiel am Samstag mit 52:74 endete, war das zweite Spiel am Sonntag viel knapper. Es endete mit 62:72.

Am Samstag starteten die Frankfurter Jakob Theis, Saskia Zimmermann, Chris Spitz, Marian Kind und Tim Van Raamsdonk in die Partie. Die Gäste rollten zu Beginn mitLilly Sellak, Gesche Schünemann, Kim Robins, Svenja Mayer und Andre Hopp auf das Spielfeld im gutbesuchten ING Skywheelers Dome.

Die ING Skywheelers wirkten in den ersten Minuten zu langsam. Marian Kind konnte zwar den ersten Korb der Gäste schnell wieder ausgleichen, doch die Nürnberger fanden daraufhin viele Lücken. Das führte dazu, dass es nach zwei Minuten bereits 2:10 stand. Tim Van Raamsdonk und Chris Spitz ließen sich aber nicht unterkriegen und pressten sich durch die Defense, um zwei gekonnte Zweier hintereinander zu landen. Die Punkte wirkten souverän, weil Spitz und Raamsdonk so gedeckt wurden, dass sie genug Zeit für einen gezielten Abschluss hatten. Dennoch fanden viele Bälle der Frankfurter ihr Ziel nicht. In der fünften Spielminute kam es zu einem Steal, ausgeführt von André Hopp. Nach einem Kontakt durfte der gegnerische Hopp zwei Freiwürfe ausführen. Er verfehlte beide. Daraufhin konnte Theis durch die gegnerische Defense preschen und einen weiteren Zwei-Punkter für die Frankfurter machen. Hopp schloss mit vier Punkten an. Theis punktete dann in der siebten Minute zum 10:13. Schünemann legte nach und krallte sich den Ball. Er machte das 10:15. Die letzte Minute war dann nochmal besonders hitzig. Beide Team punkteten durch Freiwürfe. Abgeschlossen wurde das Viertel von einem sensationellen Dreier in letzter Sekunde. Van Raamsdonk sorgte damit dafür, dass das erste Viertel 18:20 endete.

Das zweite Viertel startete dann etwas anders. Jetzt hatten wieder die Nürnberger die Oberhand. Nach drei Punkten von den Gästen, erzielte Spielertrainer Spitz das 20:23. André Hopp konterte. Marian Kind konnte dann zum Korb durchdringen. Im Gegenzug schnappten sich die Gäste den Ball und konnten gleich zweimal hintereinander korben. Auch den Rest der Halbzeit zeigten die Falcons Überlegenheit.  Im Laufe des Viertels punktete Spitz noch dreimal. Auch der eingewechselte Fabian Jansen konnte zwei Punkte einfahren. Die Skywheelers spielten physischer, was den Gegner aus Nürnberg mehrere Freiwürfe einbrachte. Zu Halbzeit stand es dann 30:41.

Auch im dritten Viertel zeigten sich die Nürnberger erst souverän. In der ersten Minute erhöhten sie auf 30:45. Doch dann pirschten sich die Gastgeber durch Punkte von Jansen, Reinshagen, Van Raamsdonk, Spitz und Kind wieder heran. Dennoch endete das Viertel mit einem Punkteabstand von 13 Punkten.

Auch im letzten Viertel nahmen viele Angriffe eine unglückliches Ende. Es fiel den Frankfurtern schwer, den Vorsprung wieder aufzuholen. Während die Gastgeber in den letzten zehn Minuten zehn Punkte erzielen konnten, machten die Nürnberger 17 Punkte. Daher endete das erste der beiden Heimspiele mit 52:74.

Auch das zweite Heimspiel nahm für die ING Skywheelers kein gutes Ende. Allerdings war es wesentlich knapper. Die ersten Punkte mögen zwar von den Nürnbergern erzielt worden sein, doch das erste Viertel war allgemein ausgeglichen. In der dritten Minute konnte Fabian Jansen einen Zwei-Punkter landen. Die Nürnberger konterten durch Schünemann. Doch die Skywheelers ließen sich nicht unterkriegen. Jakob Theis wurde daraufhin am Korb gehindert, dennoch kam es zu zwei Punkten. Der darauffolgende Freiwurf ging nicht ins Netz. Van Raamsdonk preschte durch die Defense der Gäste und konnte im Zusammenspiel mit Spitz auf 6:8 erhöhen. Dann klaute der gegnerische André Hopp den Ball noch in der Hälfte der Skywheelers und machte die Nürnberger Punktzahl zweistellig. Nach Körben von Jansen, Van Raamsdonk und Kind stand es zwischenzeitlich 12:12. Hopp erhöhte dann, doch Theis glich wieder aus. Das erste Viertel wäre unentschieden ausgegangen, hätte Svenja Mayer nicht in der neunten Minute noch einen zwei-Punkte-Vorsprung kreiert.

In den ersten Minuten des zweiten Viertels zeigten sich die Gäste aus Nürnberg wieder fokussierter. Sie konnten ihre Punktzahl aus dem ersten Viertel mehr als nur verdoppeln. Das war vor allem den Körben von Hopp, Mayer und Robins zu verdanken. Auf der Seite der Frankfurter konnte Spielertrainer Spitz fünfmal punkten. Auch Jakob Theis korbte in der vierten Minute. Das Viertel endete mit 24:34.

Nach der Halbzeit wurde das Spiel merklich physischer. Kein Team wollte dem anderen etwas schenken. Die Gäste konnten durch Kim Robins oft zum Abschluss kommen, wobei ihre Freiwürfe nicht immer das Netz fanden. Auch bei Hopp ließ die Trefferquote nach. Trotzdem erhöhte das Team ihren Punktestand um 20 Punkte. Das geübte Zusammenspiel von Marian Kind, Chris Spitz und Van Raamsdonk ermöglichte den ING Skywheelers um 23 Punkte zu erhöhen.

Mit einem Abstand von sieben Punkten ging es also in die letzten zehn Minuten. Es war ein ausgeglichenes Spiel, aber beiden Mannschaften ging nach gleich zwei Spieltagen hintereinander die Kraft aus. Der Siegeswille aber blieb. Mit einem Abstand von vier Punkten ging es in die letzte Minute. Sie war geprägt von vielen Unterbrechungen. Durch die Freiwürfe, die den Nürnberg Falcons gewährt wurden, konnten sie ihren Vorsprung dann auf zehn Punkte ausweiten. Chris Spitz machte zwar noch das 62:70. Doch Schünemann konnte durch zwei Freiwürfe erhöhen, sodass das zweite Spiel mit 62:72 endete. Damit bleiben die Falcons auf Platz Eins der Tabelle. Die Skywheelers befinden sich aktuell auf Platz fünf. Am 21. März geht es für die Frankfurter in die Hauptstadt. Dort treffen sie auf den Tabellenletzten.

Das nächste Heimspiel findet am 28. März statt.

PM & Foto: ING SKYWHEELERS

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