Die Thuringia Bulls starten erfolgreich ins Doppelwochenende und setzen sich beim Top-Team Hannover United mit 69:54 durch (20:13, 12:11, 23:15, 14:15).

Die Bullen machten sich gut gelaunt und voller Tatendrang auf den Weg zum Spitzenspiel beim Tabellendritten Hannover United. Diese Energie übertrug sich offenbar auch auf die Technik eines der Team-Busse, was eine Reifenpanne zur Folge hatte. Blitzschnell reagierte das RSB-Team: Die Reisenden rückten enger in den verbleibenden Fahrzeugen zusammen, sodass alle spielrelevanten Akteure ihr Ziel dennoch pünktlich erreichten. Die Zurückgebliebenen bekamen einen tollkühnen Retter geschickt und verfolgten die Begegnung schließlich im heimischen FIT IN.

Das Bienek-Team musste weiterhin auf Center Vahid Azad verzichten. Dafür rückte Joakim Linden wieder in den Kader. Assistenztrainer Jens Albrecht ließ deshalb das Trikot von letzter Woche gleich an, um im Notfall eingreifen zu können.

Der schwedische Rückkehrer markierte die ersten Punkte der Begegnung, die ausgeglichen begann (9:9, 5.Minute). Auffälligster Aktivposten bei United war Tom McHugh, der immer wieder seine Größenvorteile ausnutzen konnte. Bis zum Viertelende setzten sich die Gäste mit 20:13 etwas ab.

Der Start in den zweiten Abschnitt verlief etwas stockend, sodass Coach Andre Bienek zur Time out bat, die erstmal wenig Zählbares brachte (22:18, 15.Minute). Beide Defensivreihen neutralisierten die Offensivbemühungen in dieser Phase. Der Schlussspurt gehörte dann wieder dem Tabellenführer um Linden, der in Solofahrt zum 32:24 Halbzeitstand einnetzte.

Der Pausentee schien den Thüringern besser bekommen zu sein: Nach einem Dreier von Ruiz zogen sie schnell zweistellig davon (37:24, 21. Minute). Angeführt von Twigt und Halouski bauten die Bulls den Vorsprung bis vor den Schlussabschnitt auf 55:39 aus.

United zog die Schrauben im finalen Durchgang noch einmal an und forderte vor allem mit ihrer Verteidigung das Team von der Osterlange. Aus der Mitteldistanz folgten weitere Erfolgserlebnisse, die durch Nationalspieler Alexander Budde Hoffnung in den Fuchsbau brachte (60:49, 36.Minute). Diesen kleinen Schimmer beantwortete Hubert Hager mit Wiener-Gelassenheit zum verdienten 69:54 Endstand.

Nach Spielende ging es für das Team direkt auf die Heimreise, denn bereits um 16 Uhr steigt im Bullenstall das nächste Highlight gegen die Dolphins aus Trier. Im Pokalviertelfinale geht es im KO-Modus um alles, denn nur der Sieger löst das Ticket fürs Final Four in Frankfurt. Alle Bulls-Fans sind herzlich eingeladen, ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen.

Für das Heimspiel am letzten Tag der Woche sind noch ausreichend Karten im Ticketshop (https://www.ticketshop-thueringen.de/event/thuringia-bulls-vs-doneck-dolphins-trier/39322/) und an der Tageskasse verfügbar. Alternativ kann die Begegnung unter live.thbulls.com im Livestream verfolgt werden.

Für die RSB Thuringia Bulls spielten: Hubert Hager ( 14 Punkte), Lukas Gloßner, Jordi Ruiz (3), Alex Halouski (22), Anil Cegil, Tomas Klein, Marie Kier, Arie Twigt (12), Joakim Linden (18) und Jens Albrecht

PM: RSB Thuringia Bulls | Foto: Franziska Möller

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