Eine WhatsApp an … Frank Oehme (RB Zwickau e. V.)

🗣 “Frank, du stellst den Sportrollstuhl offiziell in den Keller bzw. die Garage. Lass mich dir nicht nur drei Fragen stellen, sondern auch zu einer tollen Karriere gratulieren, in der Hoffnung, dass du dem Sport erhalten bleibst und dein Mehr an Freizeit genießen wirst:

 

Auf welche drei Momente in deiner Laufbahn blickst du besonders gerne zurück – und warum?

„Ich schaue sehr gern auf die aufregende Zeit gerade zu Beginn meiner Karriere zurück. Die Momente mit der ersten Mannschaft in sowie mein Bundesligadebüt im Zwickauer Dress. Es war beeindruckend als Rookie mit den erfahrenen Rollstuhlbasketball-Größen zu trainieren und in der Liga zu spielen. Ich habe in dieser Zeit wahnsinnig viel gelernt. Der zweite Moment war ganz klar die erste Ausrichtung und Teilnahme am Champions-Cup 2011, weil die Atmosphäre vor ausverkaufter und tobender Zuschauermenge einfach gigantisch war. Last but not least: Die Zeit mit dem Nationalteam. Insbesondere die EM in Teneriffa, die mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. Wir hatten dort einen spitzen Teamspirit.”

 

Was hat dir der Sport persönlich gegeben?

“Was mit dir der Sport persönlich gegeben hat? Puh. Einiges an Muskelkater, tolle Freunde, einen vollen Terminkalender und jede Menge Spaß und Freude.”

 

Du hast 16 Jahre lang für ein- und denselben Klub gespielt. Wenn du diese Zeit in einen einzigen Satz packen müsstest, was würdest du mir antworten?“

“Die 16 Jahre in Zwickau waren immer spannend und abwechslungsreich. Ich durfte in einem wahnsinnig engagierten Umfeld spielen, in dem ich viele sportliche Erfolge feiern durfte, sportliche Tiefpunkte überwunden habe und einzigartige Momente mit der Mannschaft erleben durfte.“

 

Text: Martin Schenk | Foto v. Frank: Uli Gasper

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