Wiesbaden: Härtetest im „Dolphins-Becken“: Rhinos vor anspruchsvoller Auswärtsaufgabe in Trier 

Das neue Kalenderjahr nimmt Fahrt auf: Für die Rhine River Rhinos steht am kommenden Sonntag, den 18. Januar 2026, eine der anspruchsvollsten Auswärtsaufgaben der Saison in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) an. Um 15:00 Uhr gastiert die Mannschaft von Headcoach Chris Huber bei den Doneck Dolphins Trier in der Sporthalle am Mäusheckerweg 1B, 54293 Trier.

Fokus auf Konstanz nach dem Jahreswechsel

Nachdem die Rhinos die erste Saisonhälfte mit einer starken Bilanz und dem Blick auf die Top-Drei-Plätze abgeschlossen haben, gilt es nun, den Rhythmus im Januar sofort wieder aufzunehmen. Die Vorbereitung in der kurzen Winterpause wurde intensiv genutzt, um die taktischen Abläufe weiter zu verfeinern. Besonders das Zusammenspiel mit dem Neuzugang Takuya Furusawa wurde erprobt, da der japanische Nationalspieler am Sonntag sein Debüt im Rhinos-Trikot feiern wird.

Der Gegner: Eingespieltes Team, angeführt von einer Legende

Die Doneck Dolphins Trier zählen seit Jahren zu den konstantesten Mannschaften der RBBL. Ihr Spiel ist geprägt von großer Erfahrung, klaren Rollen und hoher Effizienz. Besonders hervorzuheben ist Dirk Passiwan, der das Trierer Spiel seit Jahrzehnten prägt.
Passiwan gilt als einer der besten deutschen Schützen, den der Rollstuhlbasketball je hervorgebracht hat – und auch international gehört er seit vielen Jahren zur absoluten Spitze. Trotz seines fortgeschrittenen „Basketballalters“ ist er weiterhin spielentscheidend, liest das Spiel außergewöhnlich gut und versteht es, seine Mitspieler einzubinden. Seine lange Karriere in der Nationalmannschaft unterstreicht seinen Stellenwert im deutschen und internationalen Rollstuhlbasketball.
Um ihn herum agiert ein sehr eingespieltes Trierer Team, das genau weiß, wann es Tempo aufnehmen und wann es das Spiel kontrollieren muss. Für die Rhinos wird es entscheidend sein, diese Struktur früh zu stören und die Effektivität der Dolphins nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Stimmen zum Spiel

Headcoach Chris Huber: „Wir freuen uns, endlich in das neue Jahr starten zu dürfen, und haben mit Trier direkt ein sehr starkes und ausgeglichenes Team vor uns. Zusätzlich freue ich mich auf das Debüt von Takuya im Rhinos-Trikot, da wir somit nun komplett vollständig sind. Er konnte sich nahtlos in das Teamgefüge integrieren und macht uns noch flexibler. Mit einer harten Verteidigung wollen wir Triers Offensiv-Power eindämmen und an die Leistungen vom letzten Jahr anknüpfen.“

Jim Palmer: „Das gesamte Team freut sich endlich wieder spielen zu können – nach einer Pause, die sich inzwischen ziemlich lang angefühlt hat. Wir werden auswärts gegen Trier antreten, angeführt vom erfahrenen Veteranen Dirk Passiwan. Er wird defensiv ein klarer Fokus für uns sein. Dennoch wollen wir unsere Spielweise nicht verändern: Wir werden weiterhin aggressiv, schnell und mit viel Kommunikation sowie gutem Teamplay auftreten. Genau das war bisher erfolgreich für uns, und wie immer werden wir dem Gameplan von Chris Huber vertrauen.“

Ausblick: Disziplin als Schlüssel zum Erfolg

Für die Rhinos wird die Marschroute klar sein: Früh den eigenen Rhythmus finden, die Rebound-Hoheit sichern und die Turnover-Quote gering halten. Mit einem Sieg an der Mosel könnten die Wiesbadener ein deutliches Ausrufezeichen hinter ihre Ambitionen für die Liga setzen.

PM: RRR | Foto: Ana Sasse

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