Sören Rollt. und trifft: Gesche Schünemann (BG Baskets Hamburg)

Der Rollt.-Kinderreporter Sören Seebold war mal wieder mit seinem Mikrofon unterwegs und hat sich Nationalspielerin Gesche Schünemann von den BG Baskets Hamburg geschnappt. Hier kommt die nächste Ausgabe von „Sören Rollt. und trifft.“

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Kinderreporter Sören Rollt. & trifft: Annabel Breuer

Im Dress des Team Germany: Annabel Breuer.
Im Dress des Team Germany: Annabel Breuer.

Steckbrief

Name: Annabel Breuer

Alter: 21

Klassifizierung: 1,5

Verein: RSV Lahn-Dill

Position: Flügel

Rückennummer:12

Hier wohne ich: In Gießen

Esse ich immer gerne: Das, was meine Mutter kocht. Aber am allerliebsten esse ich Pfannkuchen.

Muss man gelesen haben: Harry Potter

Höre ich dauernd: Cro, was in den Charts läuft und Hörbücher

Sehe ich am liebsten: Verbotene Liebe

Interview

Wie bist du zum Rollstuhlbasketball gekommen?

Ich habe sehr viele Try Outs für Jugendliche gespielt und bin dann von einem anderen Rollstuhlbasketballspieler zum Training eingeladen worden. Dort habe ich vorbeigeschaut und bin danach beim Rollstuhlbasketball geblieben.

Wie viele Stunden trainierst du in der Woche?

Ich trainiere 10 Stunden in der Woche.

Welcher Sportler ist dein Vorbild?

Ich habe kein Vorbild.

Was war bisher dein größter Erfolg?

Mein größter Erfolg war der Gewinn der Goldmedaille bei den Paralympics in London.

In diesem Jahr gab es zum ersten Mal den World Super Cup. Wie findest Du die Idee dieses 3-Nationen-Tuniers?

Ich finde die Idee, dass Deutschland andere Nationalmannschaften einlädt, sehr gut, weil es den deutschen Nationalmannschaften eine gute Gelegenheit gibt, sich auf internationale Wettkämpfe vorzubereiten.

Was erwartest du von der Herrenweltmeisterschaft im südkoreanischen Incheon?

Ich glaube, dass die Nationalmannschaft von Australien sehr gut abschneiden wird, weil sie bei der letzten WM schon gut waren. Die Mannschaften aus den USA, Großbritannien und der Türkei werden auch vorne mitspielen. Die deutsche Nationalmannschaft wird es schwer haben, aber sie haben auf jeden Fall auch Medaillenchancen.

Was erhoffst du dir von der Damenweltmeisterschaft in Toronto?

Ich hoffe, dass wir die WM gewinnen werden.

Womit treibst du deinen Trainer und deine Mitspieler zur Weißglut?

In der Nationalmannschaft, wenn ich Quatsch mit Maya mache und bei Lahn-Dill, weil ich manche Sachen frauentypisch mache.

Welche Tipps würdest du Kindern geben, die gerne Rollstuhlbasketball spielen wollen?

Einfach anfangen! Geht zum Training, probiert es aus und schaut, ob es euch Spaß macht.

Wie würdest du dich selbst beschreiben?

Ich bin ehrgeizig und perfektionistisch aber auch lustig.

Wofür haben dich deine Eltern am meisten ausgeschimpft?

Das weiß nicht mehr. Ich habe früher ziemlich viel Blödsinn gemacht und bin dafür oft ausgeschimpft worden.

Unser "Mr. Charming", Sören, Arm in Arm mit Annabel Breuer.
Unser „Mr. Charming“, Sören, Arm in Arm mit Annabel Breuer.

Was machst du, wenn du mal nicht Rollstuhlbasketball spielst (Hobbies, Beruf, Ausbildung, Studium, etc.)?

Ich studiere den Bachelorstudiengang „Bewegung und Gesundheit“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Was hast du als Kind am liebsten gemacht?

Ich habe am liebsten auf dem Spielplatz mit meinen Brüdern Fußball gespielt. Ich stand immer im Tor.

Hast oder hattest du Haustiere?

Ich hatte schon einen Wellensittich und einen Hamster. Aktuell besitze ich einen Hund und 2 Wellensittiche, die aber alle bei meinen Eltern leben .

Was wolltest du schon immer tun?

Ich wollte schon immer nach Afrika reisen. Dort war ich noch nie und ich finde Afrika sehr interessant.

Was sollte jeder Mensch einmal erlebt haben?

Jeder Mensch sollte einmal ein Rollstuhlbasketballspiel vom RSV Lahn-Dill gesehen haben.

Was würdest du ändern, wenn du Bundeskanzlerin wärst?

Ich würde die Studiengebühren abschaffen und alles barrierefrei machen. Außerdem würde ich in jeder Rede Rollstuhlbasketball erwähnen.

Was wolltest du deinen Fans schon immer sagen?

Ihr seid die Allergeilsten.

Ich wünsche dir alles Gute für die Weltmeisterschaft!

Interview: Sören Seebold | Fotos: Andreas Stich