Wetzlar: RSV Lahn-Dill holt den Titel zurück nach Mittelhessen

71:63-Erfolg bei den Thuringia Bulls sichert Meisterschaft | Nach dem Deutschen Pokal hat der RSV Lahn-Dill auch den zwieten im Vorjahr an die Thuringia Bulls verlorenen Titel wieder zurück nach Mittelhessen geholt. Die Wetzlarer Rollis siegten am Samstagabend in einem intensiven zweiten Playoff-Duell bei den Thüringen mit 71:63 (13:18/34:25/51:47) und sicherten sich damit nicht nur das 2:0 in der „best-of-three“ Finalserie, sondern auch den 13. Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Damit hat der RSV Lahn-Dill mit dem bisherigen Rekordmeister USC München, der ebenfalls 13 Titel in seiner Sammlung hat, gleichgezogen.

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Pick and Rollt. #16: Weniger Zufall kann nicht schaden – Wie man vorher schon ahnen kann, was gleich passiert!

Am Besten läuft ein Spiel, wenn man vorher alles planen kann. Ja, ich weiß – im echten Leben kann man nicht alles planen. Trotzdem schmiedet man seine Pläne – und dann geht’s los, und bei manchen läuft fast alles nach Plan, und bei anderen fast nichts. Ist das Zufall – oder nicht?

Pick and Rollt. #15: „My bad, my bad!“ – Warum Reden zur richtigen Zeit das Jammern ersparen kann

Ihr kennt das sicher: Ohne jede Not schlägt es völlig unerwartet hinter Euch ein, und irgendwer erklärt sich spontan schuldig: „Meiner!“ Oder englisch: „My bad!“ Interessant eigentlich: Zum Schuldbekenntnis kann fast jeder den Mund aufmachen – warum eigentlich nicht, um Hilfe anzufordern?

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Pick and Rollt. #14: Einfach mal die Füße stillhalten – Warum zum besseren Fahren auch das Stehenbleiben gehört

Kopf runter und pushen – das klingt nach dem Weg zum Erfolg. Ohne Zweifel ist es immer gut, schnell und beweglich zu sein. Aber wer immer nur fährt und nie steht, spielt viel zu oft 1-gegen-1 und vergisst, dass man manchmal einfach nur kurz stehen muss, um es viel leichter zu haben. 

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Pick and Rollt. #13: Schlecht genug zum Werfen? Warum freie Würfe von guter Verteidigung zeugen können

Irgendwie ist das alles ja ziemlich kompliziert: Da ist ein Spieler komplett offen und kann frei auf den Korb werfen, und der Trainer ruft trotzdem „Super Defense!“. Irgendwie scheint er das sogar ernst zu meinen. Gute Verteidigungsarbeit ist also, jemanden werfen zu lassen? Im zweiten Teil der Defense-Serie will ich mit Euch genau darüber sprechen.

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Pick and Rollt. #12: Opa erzählt vom Krieg. Was man lernen kann, wenn man die Vergangenheit Revue passieren lässt

Das Pokalfinale zwischen dem RSB Team Thüringen und dem RSV Lahn-Dill ist für mich eines der besten Rollstuhlbasketballspiele der letzten Jahre. Am Ende ging der DRS-Pokal in einem Herzschlagfinale zum elften Mal nach Wetzlar und der Herausforderer aus Elxleben kann sich für die vielen anerkennenden Worte nichts kaufen. Ich spare mir folglich, die Verlierer zu loben oder große Worte über den Sieger zu verlieren. Vielmehr möchte ich heute mit Euch ein wenig Video schauen und Euch am Beitrag von HandicapSports.TV einige Dinge noch einmal in Bewegtbild zeigen, von denen ich Euch in den letzten Folgen berichtet habe.

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Pick and Rollt. #11: Ob Du wirklich richtig stehst…wo und wie man am besten auf dem Feld herumfahren sollte

Es gibt eine Menge Dinge, die glaubt man intuitiv richtig zu machen. Verteidigen gehört auf jeden Fall dazu. Kein Mensch würde von sich sagen, ein schlechter oder zumindest ausbaufähiger Verteidiger zu sein. Und dann gibt es Übungen im Training, von denen man völlig angewidert ist, weil sie sich bis zum Erbrechen wiederholen und der coach trotzdem immer noch etwas zu mäkeln hat. Die „Defense“, die Verteidigung, ist das Herz des Rollstuhlbasketballs – und ohne Fleiß nicht zu beherrschen.

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Pick and Rollt. #10: Früher war alles besser…vielleicht..so ein bisschen zumindest.

„Never change a running system“ – viele Laien glauben, das sei das Mantra der IT-Experten. Und auf dem Feld gibt es diese Einstellung auch. „Das mache ich schon immer so“ oder „das habe ich so gelernt“, hört man als Coach immer und immer wieder. Beides taugt nichts, wenn es lediglich Ausrede ist, um nichts Neues zu lernen.

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Pick and Rollt. #09: Nachwuchs mit grauen Haaren – Warum das nicht so einfach ist mit jungen und „jungen“ Rollstuhlbasketballern

Zum wichtigsten Selbstmarketing einer populären und professionell betriebenen Sportart gehört die „Nachwuchsarbeit“. Sich bewusst machen, wie man aktuell neue Sportler aufbaut, wie man dies zukünftig tun will und was am Ende der messbare Ertrag sein soll – das ist der Sinn und Zweck von Sportförderungs- und Leistungssportkonzepten. Nur: So wirklich eindeutig ist das im Rollstuhlbasketball gar nicht. Ich will mit Euch heute ein bisschen über die Nachwuchsförderung sinnieren.

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Pick and Rollt. #08: Und dann macht es „Bumm“ und es wird … ein No Call

Heute geht’s wieder einmal um ein „Tribünen-Thema“, was ehrlich gesagt aber auch auf der Bank immer für rote Köpfe sorgt: Für viele Zuschauer ist nämlich klar: Wenn’s kracht, muss es ein Foul sein. Und spätestens wenn die Schiedsrichter dann mal pfeifen und mal nicht, werden die Augen immer größer und die Halsschlagader schwillt an.

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