Überraschungen und enttäuschte Hoffnungen: Trier und Lahn-Dill krönen ihre Saison – Hamburg scheitert früh an Trier und demoliertem Rollstuhl

Die diesjährigen Europapokal-Wettbewerbe sind definitiv eine der stärksten Vorstellungen deutscher Teams seit Langem, wenn nicht aller Zeiten. Champions-Cup und André-Vergauwen-Cup gehen nach Deutschland, dazu einmal Bronze und zahlreiche Allstar-Ehren. Fraglos wird der Erfolg dieser Saison Maßstäbe setzen und hat gezeigt, dass die RBBL durch ihre Qualitätsdichte momentan die stärkste Liga Europas ist.

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Erster Showdown auf der europäischen Bühne

Am Wochenende stehen die ersten drei Titelentscheidungen im europäischen Vereinsrollstuhlbasketball an. Die IWBF Europe lädt zu den Finalrunden im André-Vergauwen-Cup, Willi-Brinkmann-Cup und Challenge-Cup. Und insgesamt vier deutsche Teams sind im Rennen umd die Europapokale. Die Köln 99ers greifen in Saragossa nach dem Willi-Brinkmann-Cup, während der amtierende Brinkmann-Cup-Sieger BG Baskets Hamburg, die Goldmann Dolphins Trier und RBBL-Absteiger Roller Bulls St. Vith ebenfalls in Spanien in Getafe um den André-Vergauwen-Cup spielen.

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Ich habe nochmal nachgeschaut – beim Rollstuhlbasketball sitzen sich alle den Hintern platt!


**ein Kommentar von Rollt.-Chefredakteur Sven Labenz (hallo@rollt-magazin.de)

Eins wollen wir mal festhalten: Der Rollstuhlbasketball hat den nächsten wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gemacht – auch wenn er in Sachen Fingernägel kauen in diesem Jahr enttäuscht hat. Das Final Four um den DRS-Pokal in Hamburg war ein hoch professional organisiertes Event, die InselPark-Arena im schönen Wilhelmsburg südlich der Elbe der perfekte Austragungsort für die Endrunde um den deutschen Rollstuhlbasketball-Pokal.

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Trier: DRS-Pokal | Final-Four in Hamburg – Dolphins wollen Revanche

 

Am kommenden Wochenende steigt in Hamburg das Finalturnier der besten 4 Teams um den DRS-Pokal 2015. Die GOLDMANN Dolphins Trier treffen dabei im ersten Halbfinale auf den Gastgeber, die BG Baskets Hamburg. Das zweite Semifinale bestreiten die beiden Mannschaften, die auch die deutsche Meisterschaft in dieser Saison untereinander ausspielen – Das Oettinger RSB Team aus Thüringen und der Titelverteidiger RSV Lahn-Dill aus Wetzlar.

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#Final4Hamburg: GOLDMANN Dolphins Trier

Deutschlands Jahrhundert-Rollstuhlbasketballer ist – mit kurzen Unterbrechungen – ein Trierer. Doch zu einem Titel hat es für Dirk Passiwan mit seinen Goldmann Dolphins noch nie gereicht. Doch allmählich kommen die Trierer Rollstuhlbasketballer ihrem heimlichen Traum näher. Das Erfolgsrezept ist eine konstant gute Personalpolitik und die Qualität ihres Leaders und Spielertrainers, der paradoxerweise dann am stärksten ist, wenn er nun moderat punktet.

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Trier: Dolphins-Europareise geht weiter – Trierer ziehen souverän ins Euro-Cup 2-Finale ein

Es ist vollbracht! Dank einer großartigen Leistung der GOLDMANN Dolphins Trier – mit vier Siegen aus vier Spielen, zieht das Team um Topscorer Dirk Passiwan ungeschlagen in die Finalrunden des Euro-Cup 2 (Andre-Vergauwen-Cup) ein.

Das Turnier findet Ende April im spanischen Getafe nahe Madrid statt.

„Es war eine hervorragende Leistung aller Spieler“, resümierte Spielertrainer Dirk Passiwan nach dem Turnier. Mit vier Spielen innerhalb von zwei Tagen war es ein straffes Programm für die Trierer, die nur mit sieben Spielern in die Schweiz gereist waren. Besonders schmerzhaft immer noch der durch die Verbände erzwungene Verzicht auf Playmakerin Diana Dadzite, die immer noch seit nunmehr 2 Jahren auf ihre internationale Anerkennung als Behindertensportlerin wartet! Eine Farce, bei einer Sportlerin die seit dieser Zeit ständig im Rollstuhl sitzt und sich nur noch so fort bewegen kann.

 „Wir hatten Sorge, dass es mit der Kraft am Ende eng wird, jedoch haben wir die gesamte Saison über sehr gut und hart gearbeitet. Auch waren die Gegner teilweise doch leichter als zu Beginn eingeschätzt.

Erster Gegner am Freitagmittag waren die Oldham Owls aus Großbritannien. Die Mannschaft, die eine Mischung aus jungen talentierten und erfahrenen Spielern ist, hatte den Vorteil, bereits ein Spiel absolviert zu haben. „Wir mussten relativ lange in der Halle warten, bis wir ins Geschehen eingreifen konnten. Das hat sich auch in den ersten Minuten gezeigt.“

Die GOLDMANN Dolphins Trier kamen schwer ins Spiel, man musste sich erst auf den unbequemen Gegner einstellen.  Es dauerte knapp 20 Minuten bis die deutsche Spitzenmannschaft auf Touren kam. Die Dolphins stellten zur Halbzeit ihre Defense um und konnten so die Briten stärker unter Druck setzen. Am Ende des ersten Spiels konnten die Dolphins mit einem ungefährdeten 72:37 Sieg einen guten Einstand ins Turnier feiern.

Das zweite Spiel am Freitagabend sollte eine sehr einseitige Partie werden. Gegen den Drittletzten der 1. französischen Liga, CTH Lannion, konnten die Spieler aus der ältesten Stadt Deutschlands Selbstbewusstsein tanken. Fast aus allen Lagen ergaben sich freie Würfe, die ihren Weg auch in den Korb fanden. Bereits nach dem ersten Viertel hatten die Trierer mit einem Abstand von fast 30 Punkten die Entscheidung erzwungen. Trainer Passiwan konnte munter durchwechseln, so dass alle Spieler Minuten auf dem Feld sammeln konnten. Er selber kam beim 102:37 Kantersieg auf insgesamt 58 Punkte! Mit zwei überzeugenden Siegen mauserten sich die Dolphins, die im Europaranking der IWBFals schwächstes Team dieser Gruppe (Platz 42) eingestuft wurden, zum Favoriten auf den Gruppensieg.

Dieser Rolle sollten die Trierer auch am zweiten Tag des Turniers gerecht werden. Am ersten Samstagspiel sollte Nevsky Alliance aus St.Petersburg  die Stärke der GOLDMANN Dolphins Trier zu spüren bekommen. Das russische Team, welches Dirk Passiwan vor Beginn als stärkste Mannschaft eingeschätzt hatte, wurde im ersten Viertel an die Wand gespielt. „Das war wohl das beste erste Viertel dieser Saison“, war Passiwan begeistert. Auch danach dominierten die Mannen um Kapitän Chad Jassman das Geschehen. „Erst gegen Ende haben wir ein bisschen den Faden verloren. Wir waren im Kopf schon beim Spiel gegen die Pilatus Dragons.“ Besonders im letzten Viertel ließ die Konzentration nach und es schlichen sich einige Fehler ein, die die Russen nutzen konnten. Allerdings verwalteten die Dolphins das Ergebnis zum 82:59.

So kam es im letzten Spiel an diesem Wochenende zum Endspiel um den Gruppensieg gegen den Gastgeber – die Pilatus Dragons. Die Schweizer, die bis auf ein paar Ausnahmen die Nationalmannschaft darstellt, hatten ebenfalls drei Siege eingefahren. „Wir hatten die Mannschaft eigentlich nicht auf der Rechnung, aber sie haben ein richtig gutes Turnier gespielt.“ Angetrieben von den heimischen Fans wollten die Dragons den vierten Sieg. Doch auch die mitgereisten Fans aus Trier gaben im letzten Spiel noch einmal alles an den Trommeln. Die Gastgeber begannen aggressiv in der Defensive. Topscorer Passiwan wurde gedoppelt, so dass wenig Struktur im Spiel der Dolphins zu erkennen war. Bis zur Halbzeit war es ein enges Spiel. In der Pause reagierte Passiwan auf die Defensive der Schweizer. Er versuchte immer wieder, in der eigenen Hälfte zwei gegnerische Spieler zu binden, um so eine Überzahl unter dem Schweizer Korb zu schaffen. Und die Taktik ging auf. Schnell entschieden sich die Dragons, die Presse gegen Passiwan aufzugeben. „Am Ende waren wir einfach cleverer und hatten konditionelle Vorteile.“ Groß war der Jubel nach dem 83:58 Sieg und der damit verbundenen Qualifikation für die Endrunde im spanischen Getafe Ende April.

„Natürlich sind wir froh, dass es so gelaufen ist“, sagte Team-Manager Günter Ewertz, der die daheimgebliebenen Fans per Facebook-Liveticker fast sekündlich auf dem Laufenden hielt. „Wir wissen aber auch, dass die Endrunde ein richtig schweres Unterfangen wird. Alle acht Mannschaften haben gehobene internationale Klasse. Es wird mit Sicherheit ein interessantes Turnier“.

Dirk Passiwan, der mit einem Lachen hinzufügte, dass „am Wochenende die Mannschaftsleistung einfach sehr gut war. Alle Spieler haben das gezeigt, was sie können. Karlis Podnieks und Chad Jassman hätten den Sprung ins Allstar-Team sicherlich auch verdient gehabt. Mit Tyler Saunders, Marc van de Kuilen, Janet McLachlan und Martin Koltes haben auch die anderen ihre Sache sehr gut gemacht. Und ich war, so glaube ich, auch nicht so schlecht drauf in den vier Spielen.“

Diese Meinung vertrat dann auch die Spielleitung der IWBF in Nottwil, die Triers Dirk Passiwan ins All-Star-Team nominierte und zudem den Dolphins-Spieler als Topscorer (167 Korbpunkte in 4 Spielen – Schnitt von 42 Punkten pro Spiel) des Turniers ehrte.

Statistik: Ergebnisse der Dolphins:

Dolphins – Oldham Owls / GB        72 : 37

Dolphins – CTH Lannion/F            102 : 37

Dolphins – St. Petersburg/RUS      82 : 59

Dolphins – Pilatus Dragons/CH      83 : 58

GOLDMANN Dolphins Trier:  (Gesamt – Oldham/Lannion/St.Petersburg/Nottwil) : Martin Koltes (2 – 0/2/0/0), Janet McLachlan (40 – 12/6/6/16), Marc van de Kuilen (44 – 12/16/5/11), Karlis Podnieks (25 – 6/6/6/7), Chad Jassman (20 – 10/2/0/8), Dirk Passiwan (167 – 26/58/57/26), Tyler Saunders (41 – 6/12/8/15)

PM: GOLDMANN Dolphins Trier

Trier: GOLDMANN Dolphins verabschieden sich mit Sieg gegen Zwickau

Mit einem 52:45 (23:25)-Sieg haben sich die GOLDMANN Dolphins Trier am Samstag vor knapp 300 Zuschauern von ihren Fans in der heimischen Arena verabschiedet. Gegen den Playoff-Teilnehmer aus Zwickau zeigten die Trierer die richtige Reaktion nach der Niederlage gegen Hamburg in der letzten Woche und dem damit verpassten Einzug in die Top 4.

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Trier: GOLDMANN Dolphins Trier empfangen Vizemeister Zwickau zum Liga-Saisonfinale

 

Nach der Niederlage der GOLDMANN Dolphins Trier am vergangenen Wochenende gegen die BG Baskets in Hamburg und des damit verbundenen Verpassens der Playoff-Plätze kommt es am kommenden Samstag zum Abschluss der Normalrunde in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) zum Aufeinandertreffen mit den BSC Rollers aus Zwickau. Die Zwickauer, die für die Playoffs qualifiziert sind, gehen als Favorit in dieses Spiel.

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