Status quo in Liga zwo | Die Aufsteigerfrage

Nachdem die Liga in der letzten Spielzeit mit neun Teams gestartet ist und diese Saison mit Rahden und München zwei Teams, neben dem „regulären Aufsteiger“ aus Hannover,  nachgerückt sind, stellt sich die Frage: Wer steigt dieses Jahr in die 1. RBBL auf? Wir haben in Ostbelgien, Bonn, Heidelberg und Osnabrück nachgefragt. Die Antworten lassen vor allem einen Rückschluss zu: Die Klubs wollen nur dann aufsteigen bzw. sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen, wenn sie im Abschlussklassement auf Rang eins abschließen. Dies heißt auch, dass sich die sportlichen Absteiger aus der 1. RBBL aktuell kaum Hoffnung auf den Verbleib in der Beletage machen dürfen.

Stefan Veithen (Roller Bulls Ostbegien): „Wenn wir am Ende der Saison auf dem 1. Platz stehen, geht‘s hoch in die 1. RBBL. Das Team wird jedoch so zusammenbleiben, da wir keine Möglichkeit haben, noch weitere Spieler zu verpflichten. Über die Option als Zweitplatzierter aufzusteigen, haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Die Mannschaft wird alles daran setzen, die Spielzeit auf Rang eins zu beenden. Den Ausschlag wird meines Erachtens das Rückspiel gegen Heidelberg geben.

Christa Weber (Rolling Chocolate Heidelberg): “Falls es so kommen würde, dass wir noch den ersten Platz erreichen, dann überlegen wir uns das sicher. Wir müssen dies jedoch aus eigener Kraft schaffen, und die Bedingungen, finanziell wie organisatorisch, müssten abgeklärt und gesichert werden. Zudem brauchen wir aufgrund des dünnen Kaders ein paar Verstärkungen.“

Helmut Beines (ASV Bonn): „Derjenige, der am Ende der Saison auf Platz eins in der 2. Liga, bzw. in den beiden 2. Ligen rangiert, steigt auf.  Von der Regelung, den/die Zweitplatzierten zu fragen, wenn der/die Erstplatzierten nicht will/wollen, halte ich gar nichts! Das ist immer nur der Versuch, die erste Liga vollzählig zu bekommen, und das zu Lasten der beiden zweiten Ligen. Die Entwicklung geht meiner Ansicht nach in die falsche Richtung.“

Dennis Nohl (RSC Osnabrück): „Da wir sportlich kaum noch Chancen haben, planen wir personell und vor allem finanziell für eine weitere Spielzeit in der 2. Liga.“ Pressesprecher Maurice Eschen ergänzt: „Sollten wir wider Erwarten doch noch Erster werden, würden wir am Ende der Saison den Status-quo nochmal beleuchten, aber aktuell gehen wir davon aus, dass wir 2018/2019 in der 2. Liga mit leicht verändertem Gesicht spielen.“

Text: Martin Schenk

 

 

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