Interview mit Peter Richarz & Benny Ryklin: „Es wird oft mehr in kurzfristigen sportlichen Erfolg, als in die nachhaltige Entwicklung dieser Sportler investiert.“

Nach dem fünften Platz bei der U23 Weltmeisterschaft im kanadischen Toronto äußert sich das Trainerduo Peter Richarz und Benny Ryklin im Rollt.-Interview positiv selbstkritisch, aber auch optimistisch, was die Zukunft des Rollstuhlbasketball-Nachwuchses betrifft. Der Head und der Assistant Coach sprechen über das verpasste Medaillenziel, Denkansätze zur Verbesserung der Jugendarbeit sowie Terminkollisionen mit dem A-Kader.

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Interview mit Matt Scott: „Alex ist einer der Hauptgründe, weshalb ich mich so auf die kommende Saison freue.“

Er gilt als einer der besten Spieler der Welt, und ab der kommenden Spielzeit wird er für den Vizemeister und Vizepokalsieger aus Thüringen auf Korbjagd gehen. Die Rede ist von keinem Geringeren als Matt Scott. Wir haben den Paralympicssieger und 3,5-Punkte-Mann nach seiner Erwartungshaltung, die RBBL und seinen neuen Klub gefragt.

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Thorsten Schmid: „Wir wollen so schnell wie möglich eine EM.“

Als Unterbau für die U23-Nationalmannschaft sind die Aufgaben für uns Trainer und Verantwortliche in der U19 sehr vielfältig. Wir wollen die Spieler von Beginn an taktisch schulen und deren Talent mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln fördern. Die Athleten kommen aus unterschiedlichen Vereinen und erfahren bei uns ein anderes Training, als unter der Woche. Wir legen viel Wert darauf, taktische Basics zu coachen. Unser Ziel ist es die jungen Akteuere früh auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten, und hierzu stehen wir im engen Austausch mit U23-Bundestrainer Peter Richarz und seinem Team.  Zudem ist es unsere Aufgabe bundesweit zu sichten und neue Talente zu entdecken. Damit nimmt die U19 einen Platz zwischen den Landeskadern und der U23 Nationalmannschaft ein.

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Kommentar: Massives Glaubwürdigkeitsproblem

 

Die RBBL und der Rollstuhlbasketball in Deutschland haben ein echtes Problem. Kein kleines, kein großes, sondern ein massives. Der Rückzug des USC München aus der 1. RBBL ist der finale Akt eines repetitiven Theaterstücks. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um eine lustige Aufführung des Ohnsorg-Theaters, sondern eher um ein echtes Drama in mehreren Akten ohne Happy End. Finanzielle Probleme in Zwickau, der Rückzug der Rolling Devils, der Abgang Thomas Henkels als RBBL-Chef, eine 2. RBBL (Süd), die 2016/2017 mit sechs Teams startete oder etliche Mannschaften, die nicht in die 1. oder 2. RBBL aufsteigen wollen. Hier stimmt etwas nicht, und zwar gewaltig. Ich will im Moment gar nicht über die Rückzugsgründe und den Zeitpunkt der USC-Absage spekulieren. Dazu müsste ich bei den Verantwortlichen nachfassen. Fakt ist, dass der Rollstuhlbasketball und die Liga ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem haben. Wie kann einem neutralen Dritten oder einem Klubsponsor solch ein Gemurkse und Rumgeiere noch offen und ehrlich verkauft werden? Nein, liebe RBBL-Klubs und lieber DRS, die Zeit sich aus der Verantwortung zu stehlen, ist endgültig vorbei. Zwar kann jetzt auf den USC München gezeigt werden, was aber nicht das grundlegende Problem dieser Liga löst. Denn wer mit dem Finger auf andere zeigt, sollte nicht vergessen, dass dabei mindestens drei Finger auf einen selbst gerichtet sind.

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#DreiFragenAn: Andreas Joneck (RSV Lahn-Dill) & Pierre Fontaine (Mainhatten Skywheelers)

In der kommenden Spielzeit werden der RSV Lahn-Dill und die Mainhatten Skywheelers mit einer gemeinsamen Mannschaft in der 2. Liga (Süd) antreten. Was waren die ausschlaggebenden Faktoren bzw. die Beweggründe?

„Die ausschlaggebenden Beweggründe und Faktoren liegen auf der Hand. Wir wollen in Hessen ein schlagkräftiges Team im Unterhaus wissen und da liegt eine Kooperation in einer Liga die seit Jahren immens stark ist, auf der Hand, zumal geographisch beide Standorte nur rund 65 Kilometer trennen. Über den Tellerrand hinauszuschauen, auch einmal Wege zu gehen, die auf den ersten Blick neu und ungewöhnlich sind, ist allemal besser, als im „Jetzt“ zu verharren. Natürlich haben wir aktuell personelle Probleme in beiden Teams, in Frankfurt wie in Lahn-Dill II, dies wegzudiskutieren wäre nicht seriös, doch genau da wollen wir mit dieser Kooperation ansetzen.“

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Wetzlar/Frankfurt: Skywheelers und Lahn-Dill II bündeln die Kräfte

Blick über den Tellerrand anstatt blinder Konkurrenz | Die Mainhatten Skywheelers und der RSV Lahn-Dill II bündeln ihre Kräfte in der 2. Bundesliga Süd. Mit Start in die Saison 2017/2018 geht ein gemeinsames Team der beiden hessischen Traditionsvereine an den Start, um in Liga zwei ein gehöriges sportliches Wörtchen im Unterhaus mitsprechen zu wollen.

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DRS/Team Germany: Finaler Nominierungsvorschlag steht

Nicolai Zeltinger benennt seine 12 Kandidaten für Teneriffa | Kurz nach der Rückkehr vom ersten Sichtungslehrgang der Herren am vergangenen Wochenende in Vechta hat Herren-Bundestrainer Nicolai Zeltinger und sein Betreuerstab seine zwölf Athleten benannt, die für die deutschen Farben bei den Europameisterschaften im Juni auf das Parkett von Teneriffa rollen sollen.

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Wiesbaden: Rhinos beginnen mit den Planungen für die Spielzeit 2017/2018

Nach der Saison ist vor der Saison. Die Bundesliga-Korbjäger aus Wiesbaden können kurz nach dem Vizetitel auf europäischer Ebene und dem erfolgreichen Bundesliga-Saisonende, die ersten Personalentscheidungen und strukturellen Weichenstellungen für die bevorstehende zweite Spielzeit in der 1. Liga verkünden.

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Wetzlar: RSV Lahn-Dill ist die Nummer drei in Europa

70:68-Erfolg im kleinen Finale der Champions League |  Der RSV Lahn-Dill hat nach der bitteren Enttäuschung des Vortags wie schon so oft in dieser Saison Moral bewiesen und im Spiel um Platz drei der IWBF Champions League auf Teneriffa noch einmal kämpferisch alles abgerufen. Am Ende sprang so im deutsch-deutschen Duell gegen die RSB Thuringia Bulls ein hart erkämpfter 70:68 (20:18/34:36/53:53) Erfolg heraus.

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