Cassandras Plaudercouch | Interview mit Asael Shabo

Beim Auswärtsspiel ihrer RSB Thuringia Bulls an der Waterkant hat sich Cassandra Rüger aka „Die Selfie-Queen“ den Israeli Asael Shabo fürs gemeinsame Foto geschnappt. Was der Baskets-Spieler so treibt, wenn er nicht auf dem Court steht und welche Unterschiede er zwischen Deutschland und Israel sieht, hat er der jungen Dame auf ihrer Plaudercouch verraten.

 

Du kommst aus Israel, was vermisst du am meisten aus deiner Heimat? Und kannst du mir auch kurz erklären warum?

Am meisten vermisse ich meine Familie. Wir stehen uns sehr nahe.

 

Gibt es hier in Deutschland Traditionen bzw. Feste, die es auch in Israel gibt? Wenn ja, welche denn und wie feierst du diese? Wenn nein, welche Feste gibt es nur in Israel bzw. wie feierst du diese?

Wir haben verschiedene Feiertage in Israel, aber ich habe alle Feiertage mit meinem Team gefeiert.

 

Worin unterscheidet sich in deinen Augen Deutschland von Israel? Wie würdest du diesen Unterschied beschreiben?

Das Wetter in Deutschland ist anders, aber die Menschen sind sehr nett in beiden Ländern. In Israel ist es viel wärmer.

 

Was machst du, wenn du nicht Basketball spielst?

In Israel bin ich Lehrer und Coach, aber hier spiele ich Basketball und habe Spaß.

 

Was wäre dein größter Wunsch? Kannst du mir diesen etwas näher beschreiben?

Mein größter Wunsch ist es, einfach mit meiner Familie glücklich zu sein. Durch einen Terroranschlag habe ich meine halbe Familie verloren. Daher ist es für mich sehr wichtig, mit meiner Familie glücklich zu sein.

 

Weißt du schon, was du machen möchtest, wenn du irgendwann nicht mehr Basketball spielst?

Ich möchte in der Wirtschaft arbeiten, wenn ich nicht mehr Basketball spiele. Ich werde meinen Master-Abschluss in den nächsten Jahren machen.

 

Welche Musik hörst du am liebsten?

Ich höre viel Black Music und Hip-Hop.

 

Wie ist es für dich den großen Mannschaftsbus mit dem gesamten Team zu fahren? Strengt dich das nicht zu sehr an vor einem Spiel?

Ich fahre generell sehr gerne. Daher ist es für mich kein Problem, den Bus zu fahren.

 

In welchem Alter darf man in Israel in der dortigen „Bundesliga“ mitspielen?

Du kannst mit 12 Jahren anfangen, in einer „Bundesliga“ in Israel zu spielen. Normalerweise fängst du aber erst an, wenn du physisch und psychisch dazu bereit bist.

 

Deine alte Mannschaft war bei uns zur Euroleague in Elxleben und sie haben immer Hagana anstatt Defence gerufen, welche Sprache ist das und was bedeutet das genau?

Hagana bedeutet “Defence” auf Hebräisch. Wir nutzen das auch im Nationalteam.

 

Fragen & Selfie: Cassandra Rüger | Übersetzung: Annika Aul

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