Hamburg: Playoff-Aus trotz guter Leistung

Die BG Baskets Hamburg haben sich erhobenen Hauptes aus dem Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft verabschiedet. Mit 76:54 (23:20/43:34/62:44) gewinnt der Favorit RSV Lahn-Dill auch das zweite Spiel der Best-of-Three-Serie und trifft im Finale nun auf das Oettinger RSB Team Thüringen. Die Thüringer Rollis hatten den Lokalrivalen aus Zwickau ebenfalls mit zwei glatten Siegen aus dem Wettbewerb gekegelt. 

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Wetzlar: RSV Lahn-Dill verwandelt ersten Playoff-Matchball

Nach 76:54 über Hamburg wartet nun Thüringen | In einem rassigen Spiel zweier absoluter Spitzenmannschaften hat sich Titelverteidiger RSV Lahn-Dill am Samstagabend im zweiten Playoff-Halbfinale mit 76:54 (23:20/43:34/62:44) gegen die BG Baskets Hamburg durchgesetzt. Vor rund 1.100 Besuchern in der Wetzlarer August-Bebel-Sporthalle war der Heimerfolg gleichzeitig das 2:0 in der „best-of-three“ Serie und damit der vorzeitige Einzug in die Finalserie um die Deutsche Meisterschaft. Hier treffen die Wetzlarer nun auf das RSB Team Thüringen, das sich im zweiten Halbfinalduell mit einem 80:45 über Zwickau ebenso klar durchsetzten konnte.

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München: USC steigt mit weißer Weste auf

Die Rollstuhlbasketballer des USC München haben am Samstag auch ihre letzte Aufgabe in der 2. Bundesliga Süd 2014/15 gemeistert. Gegen den Tabellenzweiten SGK Rolling Chocolate aus Heidelberg, der monatelang der ärgste Konkurrent war, feierte die Mannschaft von Peter Schadt einen hart umkämpften 74:68-Sieg in einem hochklassigen, aber sportlich nicht mehr bedeutenden Duell – der USC steht bereits seit dem vergangenen Spieltag als Aufsteiger fest. Nachdem sich der Rekordmeister vor eineinhalb Jahren ebenso freiwillig wie spektakulär aus dem Oberhaus abgemeldet hatte, um sich neu zu strukturieren, „ist uns jetzt das Comeback sensationell schnell gelungen,“ so Schadt.

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Wetzlar: Der Playoff-Sack soll zu gemacht werden

Titelverteidiger erwartet BG Baskets Hamburg | Eine Woche nach der erfolgreichen Qualifikation auf europäischer Bühne für die Champions League will Titelverteidiger RSV Lahn-Dill am Wochenende auch das Ticket für die Playoff-Finalserie in der Meisterschaft buchen. Im Halbfinale haben die Wetzlarer nach dem Erfolg in Spiel eins an der Elbe gleich zwei Matchbälle in der heimischen August-Bebel-Sporthalle. Spiel zwei der „best-of-three“ Serie steigt am Samstagabend um 19:30 Uhr, ein eventuell notwendiges drittes Spiel dann optional am Sonntag um 16:00 Uhr an gleicher Stelle.

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Hamburg: Mission Europa | Baskets treffen in Madrid auf Trier, Istanbul und Hyères

Die Würfel sind gefallen: Die Auslosung in der Finalrunde des André-Vergauwen-Cup 2015 hat den BG Baskets Hamburg eine schwere Gruppe beschert. In Getafe/Madrid treffen Hamburgs Rollstuhlbasketballer in der Gruppe B auf Beşiktaş Jimnastik Kulübü (Türkei), die GOLDMANN Dolphins Trier (RBBL) und Hyères Handi Basket (Frankreich). Die Gruppenersten und -zweiten qualifizieren sich für das Halbfinale.

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Trier: Dolphins-Europareise geht weiter – Trierer ziehen souverän ins Euro-Cup 2-Finale ein

Es ist vollbracht! Dank einer großartigen Leistung der GOLDMANN Dolphins Trier – mit vier Siegen aus vier Spielen, zieht das Team um Topscorer Dirk Passiwan ungeschlagen in die Finalrunden des Euro-Cup 2 (Andre-Vergauwen-Cup) ein.

Das Turnier findet Ende April im spanischen Getafe nahe Madrid statt.

„Es war eine hervorragende Leistung aller Spieler“, resümierte Spielertrainer Dirk Passiwan nach dem Turnier. Mit vier Spielen innerhalb von zwei Tagen war es ein straffes Programm für die Trierer, die nur mit sieben Spielern in die Schweiz gereist waren. Besonders schmerzhaft immer noch der durch die Verbände erzwungene Verzicht auf Playmakerin Diana Dadzite, die immer noch seit nunmehr 2 Jahren auf ihre internationale Anerkennung als Behindertensportlerin wartet! Eine Farce, bei einer Sportlerin die seit dieser Zeit ständig im Rollstuhl sitzt und sich nur noch so fort bewegen kann.

 „Wir hatten Sorge, dass es mit der Kraft am Ende eng wird, jedoch haben wir die gesamte Saison über sehr gut und hart gearbeitet. Auch waren die Gegner teilweise doch leichter als zu Beginn eingeschätzt.

Erster Gegner am Freitagmittag waren die Oldham Owls aus Großbritannien. Die Mannschaft, die eine Mischung aus jungen talentierten und erfahrenen Spielern ist, hatte den Vorteil, bereits ein Spiel absolviert zu haben. „Wir mussten relativ lange in der Halle warten, bis wir ins Geschehen eingreifen konnten. Das hat sich auch in den ersten Minuten gezeigt.“

Die GOLDMANN Dolphins Trier kamen schwer ins Spiel, man musste sich erst auf den unbequemen Gegner einstellen.  Es dauerte knapp 20 Minuten bis die deutsche Spitzenmannschaft auf Touren kam. Die Dolphins stellten zur Halbzeit ihre Defense um und konnten so die Briten stärker unter Druck setzen. Am Ende des ersten Spiels konnten die Dolphins mit einem ungefährdeten 72:37 Sieg einen guten Einstand ins Turnier feiern.

Das zweite Spiel am Freitagabend sollte eine sehr einseitige Partie werden. Gegen den Drittletzten der 1. französischen Liga, CTH Lannion, konnten die Spieler aus der ältesten Stadt Deutschlands Selbstbewusstsein tanken. Fast aus allen Lagen ergaben sich freie Würfe, die ihren Weg auch in den Korb fanden. Bereits nach dem ersten Viertel hatten die Trierer mit einem Abstand von fast 30 Punkten die Entscheidung erzwungen. Trainer Passiwan konnte munter durchwechseln, so dass alle Spieler Minuten auf dem Feld sammeln konnten. Er selber kam beim 102:37 Kantersieg auf insgesamt 58 Punkte! Mit zwei überzeugenden Siegen mauserten sich die Dolphins, die im Europaranking der IWBFals schwächstes Team dieser Gruppe (Platz 42) eingestuft wurden, zum Favoriten auf den Gruppensieg.

Dieser Rolle sollten die Trierer auch am zweiten Tag des Turniers gerecht werden. Am ersten Samstagspiel sollte Nevsky Alliance aus St.Petersburg  die Stärke der GOLDMANN Dolphins Trier zu spüren bekommen. Das russische Team, welches Dirk Passiwan vor Beginn als stärkste Mannschaft eingeschätzt hatte, wurde im ersten Viertel an die Wand gespielt. „Das war wohl das beste erste Viertel dieser Saison“, war Passiwan begeistert. Auch danach dominierten die Mannen um Kapitän Chad Jassman das Geschehen. „Erst gegen Ende haben wir ein bisschen den Faden verloren. Wir waren im Kopf schon beim Spiel gegen die Pilatus Dragons.“ Besonders im letzten Viertel ließ die Konzentration nach und es schlichen sich einige Fehler ein, die die Russen nutzen konnten. Allerdings verwalteten die Dolphins das Ergebnis zum 82:59.

So kam es im letzten Spiel an diesem Wochenende zum Endspiel um den Gruppensieg gegen den Gastgeber – die Pilatus Dragons. Die Schweizer, die bis auf ein paar Ausnahmen die Nationalmannschaft darstellt, hatten ebenfalls drei Siege eingefahren. „Wir hatten die Mannschaft eigentlich nicht auf der Rechnung, aber sie haben ein richtig gutes Turnier gespielt.“ Angetrieben von den heimischen Fans wollten die Dragons den vierten Sieg. Doch auch die mitgereisten Fans aus Trier gaben im letzten Spiel noch einmal alles an den Trommeln. Die Gastgeber begannen aggressiv in der Defensive. Topscorer Passiwan wurde gedoppelt, so dass wenig Struktur im Spiel der Dolphins zu erkennen war. Bis zur Halbzeit war es ein enges Spiel. In der Pause reagierte Passiwan auf die Defensive der Schweizer. Er versuchte immer wieder, in der eigenen Hälfte zwei gegnerische Spieler zu binden, um so eine Überzahl unter dem Schweizer Korb zu schaffen. Und die Taktik ging auf. Schnell entschieden sich die Dragons, die Presse gegen Passiwan aufzugeben. „Am Ende waren wir einfach cleverer und hatten konditionelle Vorteile.“ Groß war der Jubel nach dem 83:58 Sieg und der damit verbundenen Qualifikation für die Endrunde im spanischen Getafe Ende April.

„Natürlich sind wir froh, dass es so gelaufen ist“, sagte Team-Manager Günter Ewertz, der die daheimgebliebenen Fans per Facebook-Liveticker fast sekündlich auf dem Laufenden hielt. „Wir wissen aber auch, dass die Endrunde ein richtig schweres Unterfangen wird. Alle acht Mannschaften haben gehobene internationale Klasse. Es wird mit Sicherheit ein interessantes Turnier“.

Dirk Passiwan, der mit einem Lachen hinzufügte, dass „am Wochenende die Mannschaftsleistung einfach sehr gut war. Alle Spieler haben das gezeigt, was sie können. Karlis Podnieks und Chad Jassman hätten den Sprung ins Allstar-Team sicherlich auch verdient gehabt. Mit Tyler Saunders, Marc van de Kuilen, Janet McLachlan und Martin Koltes haben auch die anderen ihre Sache sehr gut gemacht. Und ich war, so glaube ich, auch nicht so schlecht drauf in den vier Spielen.“

Diese Meinung vertrat dann auch die Spielleitung der IWBF in Nottwil, die Triers Dirk Passiwan ins All-Star-Team nominierte und zudem den Dolphins-Spieler als Topscorer (167 Korbpunkte in 4 Spielen – Schnitt von 42 Punkten pro Spiel) des Turniers ehrte.

Statistik: Ergebnisse der Dolphins:

Dolphins – Oldham Owls / GB        72 : 37

Dolphins – CTH Lannion/F            102 : 37

Dolphins – St. Petersburg/RUS      82 : 59

Dolphins – Pilatus Dragons/CH      83 : 58

GOLDMANN Dolphins Trier:  (Gesamt – Oldham/Lannion/St.Petersburg/Nottwil) : Martin Koltes (2 – 0/2/0/0), Janet McLachlan (40 – 12/6/6/16), Marc van de Kuilen (44 – 12/16/5/11), Karlis Podnieks (25 – 6/6/6/7), Chad Jassman (20 – 10/2/0/8), Dirk Passiwan (167 – 26/58/57/26), Tyler Saunders (41 – 6/12/8/15)

PM: GOLDMANN Dolphins Trier

Wetzlar: Das Ticket für Giulianova ist gebucht

Erfolge drei und vier in Porto Torres | Der RSV Lahn-Dill hat das angestrebte Ticket für die europäische Königsklasse gebucht. Im sardischen Porto Torres reichte bereits der dritte Erfolg im dritten Spiel, um sich vorzeitig die Fahrkarte zur Champions League vom 1. bis 3. Mai im italienischen Giulianova zu sichern. Dem 99:41-Erfolg über Padua Millenium Baskets ließen die Mittelhessen am Samstag dann in ihrem Jubiläumsspiel ein 71:41 über den israelischen Meister Beit Halochem Tel Aviv folgen.

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