3 Fragen an Kriebs, Ladzik & Krünitz: „Inhaltlich haben wir keine großen Veränderungen im Vergleich zur alten Gruppe vor.“ 

Mit „We love wheelchair basketball“ gibt es eine neue Rollstuhlbasketball-Facebookgruppe., die von Thomas Kriebs, Simona Ladzik und Boris Krünitz gegründet,  moderiert und mit Posts befüllt wird. Warum das Trio die alteingesessene Gruppe „Wheelchair-Basketball-World“verlassen hat und was von  „We love wheelchair basketball“ zu erwarten ist, haben uns die drei Rollstuhlbasketball-Fams im Rollt.-3-Fragen-Interview beantwortet.

Simona, Thomas & Boris: Was lief nicht so, wie ihr es in der Facebook-Gruppe Wheelchair-Basketball-World gerne gehabt hätten?

Eigentlich ist es eher so, dass die Dinge, die sich Kevin (Anm. d. Red: Kevin Kleiber, Gründer von Wheelchair-Basketball-World) für die Gruppe in Zukunft gewünscht hat, nicht das war, was wir uns vorgestellt haben.

Welche Unstimmigkeiten, „unüberbrückbare Differenzen“ gab es konkret bzw. was ist eskaliert?

Kevin hat aktuell ein großes privates Projekt in den Startlöchern, über das er über die Gruppe informieren und – das war der Streitpunkt Nummer eins – um Spenden bitten wollte.  Wir haben mehrere Tage intensiv darüber diskutiert, am Ende bestand Kevin darauf, dass es so gemacht wird, wie er das als Gründer der Gruppe vorgibt. Und dabei hat er zeitgleich eine Änderung der Ausrichtung der Seite in den Raum gestellt.

Völlig unabhängig davon, dass wir nach wie vor dahinter stehen, dass  „Wheelchair-Basketball-World“ keine Plattform fürs Spenden sammeln war,  konnten wir uns nach dieser deutlichen Ansage auch einfach nicht mehr vorstellen, zusammen zu arbeiten.

Was soll in der neuen Gruppe „We love wheelchair basketball“ anders laufen bzw. was dürfen die Rollstuhlbaskteball-Fans erwarten?

Inhaltlich haben wir keine großen Veränderungen im Vergleich zur alten Gruppe vor.  Außer, wie auch schon früher, dass wir versuchen uns immer weiter zu entwickeln. Unser Hauptziel bleibt es möglichst viele Informationen über unseren Sport zu sammeln und zu veröffentlichen.

Interview: Martin Schenk | Foto: Steffie Wunderl

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